Der Graf von Monte Christo - 2012

Im Sommer 2012 zeigte die Goethe-Freilichtbühne Porta Freilichttheater vom Feinsten. Verrat, Rache und natürlich Liebe - das sind die eigentlichen Themen in Alexandre Dumas’ weltberühmtem Roman „Der Graf von Monte Christo“. Die Bühnenfassung greift diese Themen selbstverständlich auf.

Marseille im 18. Jahrhundert. Kurz vor seiner Heirat steht der französische Seemann Edmond Dantes vor dem Abgrund: Zwei schurkische „Freunde“ haben ihn seiner Geliebten und seiner Zukunft beraubt. Boshafte Intrigen haben ihn ins Gefängnis gebracht.

Edmond schmachtet viele Jahre vergessen im Kerker des Chateau d’If. Dort lernt er den Abbé Faria kennen, einen weisen und gelehrten alten Mann. Von ihm lernt er Sprachen, Naturwissenschaften, Religion, Juristerei und Bräuche der hohen Gesellschaft. Als der Abbé stirbt, vermacht er Edmond die Karte eines auf der Insel Monte Christo verborgenen Schatzes von märchenhaftem Wert. Edmond gelingt die Flucht im Leichentuch seines Lehrmeisters. Er findet den Schatz und sucht nun nach den Schuldigen, die ihn in Gefangenschaft gebracht haben. Die sind inzwischen reich und mächtig geworden. Als begüterter Graf von Monte Christo kehrt Edmond ins Leben zurück und bewegt sich fortan in den höheren Kreisen der Pariser Gesellschaft – beseelt von nur einem Gedanken: Rache für sein verlorenes Leben zu üben. Aber nicht einfach durch die Herausforderung der Schuldigen zum Kampf, sondern durch intelligent eingefädelte und komplex vernetzte Handlungen, welche die Bösen schließlich zu Fall bringen sollen.