Der Räuber Hotzenplotz - 2012

Eigentlich hätte es ein schöner Geburtstag werden können - mit Pflaumenkuchen, viel Sahne und ein, zwei Tässchen leckerem Kaffee. Und die schicke Kaffeemühle ist genau das richtige Geburtstagsgeschenk: Wenn man an ihr dreht, spielt sie sogar Großmutters Lieblingslied! Doch als Kasperl und Seppel eben noch Schlagsahne holen gehen, erscheint der Räuber Hotzenplotz im Garten, hält der Großmutter seine Pistole unter die Nase und entführt die Kaffeemühle in seine Räuberhöhle.

Hotzenplotz ist als Räuber berühmt und berüchtigt. Niemand hat es je geschafft, ihn zu fangen und einzusperren. Da ist sogar Wachtmeister Dimpflmoser machtlos. Also nehmen Kasperl und Seppel all ihren Mut zusammen und ziehen gemeinsam los, um den Räuber Hotzenplotz zu fangen. Und weil sie auf dem Weg durch den Wald auch noch dem großen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, einer geheimnisvollen Unke und schließlich der wunderschönen und gütigen Fee Amaryllis begegnen, wird die Rettung der Kaffeemühle das aufregendste Abenteuer, das Kasperl und Seppel je erlebt haben!

Das Ensemble der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica führt mit Otfried Preußlers „Der Räuber Hotzenplotz“ einen Klassiker der Kinderliteratur auf. Aufgeführt von der Augsburger Puppenkiste, 1974 verfilmt mit Gert Fröbe und 2006 Armin Rohde in der Titelrolle, spielten sich die Figuren in die Herzen der großen und kleinen Zuschauer. Die aufregende Geschichte führt die kleinen Helden Kasperl und Seppel aus dem sicheren Garten der Großmutter ins gefährliche Unbekannte des Räuberwaldes und steht damit gleichberechtigt mit den Geschichten von Andersen, Hauff und Grimm in der phantasievollen Tradition der Volks- und Kindermärchen. Und wie bei den großen Vorbildern gilt auch hier: Ende gut, alles gut!

„Der Räuber Hotzenplotz“ wurde erstmals mit Doppelbesetzung sämtlicher Figuren einstudiert.