Das zweite Jahrzehnt ist gekennzeichnet durch den Neubau eines Tribünendaches, das gleichzeitig optimale technische Erneuerungen ermöglichte.  Das Ensemble wuchs und viele neue Kräfte wurden dazugewonnen. Die Kinder- und Jugendgruppe wuchs zu Dutzenden heran und wurde in Eigeninszenierungen, aber auch behutsam in die Familien- und Abendstücke eingebaut. Im Kindertheater wurde überwiegend Bewährtes auf die Bühne gebracht: „Pippi“, „Ronja“, „Jim Knopf“ , „Dschungelbuch“ und „Hotzenplotz“ durften nicht fehlen, aber auch neue Originalstoffe erwiesen sich als durchaus erfolgreich: „Mirinda Zauberwind“ und „Winnie Wackelzahn“ erfreuten vor allem kleinere Kinder. Gleich zweimal wurde „Der Name der Rose“ zum großen Freilichtspektakel.  „Die Päpstin“ wurde in monumentalen Kulissen gegeben.  Das amerikanische Musical  wurde durch „Cabaret“ und die bereits dritte Inszenierung von „Anatevka“ vertreten.

Auch deutsche Musicals fanden den Weg auf unsere Bühne. Hein-Rudolf Kunzes „Sommernachtstraum“ ist zu nennen und zuletzt „Dracula, das Musical“ und der Hamburger Bühnenhit „Heiße Ecke.“